Der Wildbienen-Holzblock

 

Du brauchst:

  • Akkubohrer
  • Gehärtete Holzbohraufsätze 2-10mm
  • Drüsen-oder Pfeifenreiniger
  • Trockene Hartholzbalken oder dickes Stammholz (mind. 15cm dick)
  • Schleifpapier


Jetzt gehst du wie folgt vor:

  1. Schleife die Holzbalken oder den runden Stamm zunächst etwas ab und entferne zur Not alte Nägel oder schrauben!
  2. Bohre mit Hilfe eines Leistungsstarken Akkubohrers und den Holzbohraufsätzen verschieden große Löcher in das Holz. Achte dabei darauf, dass du immer quer zur Holzfaser bohrst. Da das Holz sich in Abhängigkeit von der Temperatur immer wieder dehnt und zusammenzieht, werden die Löcher nicht so schnell einreißen. Mit der Faser reisen die Löcher schneller und werden dann nicht mehr besiedelt. Wechsel die Aufsätze so, dass du viele kleine Löcher und weniger Große machst. Die kleinen Wildbienenarten werden es dir danken! Die Löcher sollten optimaler weiße ca. 7-10cm tief sein.
  3. Schleife nun erneut die Ränder der Löcher ab und reinige sie mit dem Pfeifen- oder Drüsenreiniger. So erhöhst du die Wahrscheinlichkeit einer Ansiedelung der Wildbienen.
  4. Achte beim Aufstellen darauf, dass du einen sonnigen Platz findest, der eine freie Anflugschneise bietet. Am besten etwas erhöht aufstellen und nicht direkt auf den Boden.  

Standorte für eure selbstgebauten Bienennistkästen

Eure selbstgebauten Nisthilfen solltet ihr an einem besonnten Platz anbringen, z.B. an der Hauswand, einer Mauer, einem Zaunpfahl oder an der Balkonbrüstung. Bringt sie so an, dass die Niströhren waagrecht liegen und für die Bienen frei zugänglich sind. Findet heraus wo Süden ist, denn Südost- bis südwestexponierte Orte sind für die Nistkkästen am besten geeignet, reine Nordexpositionen dagegen ungünstig.